TK 6: Nicht verzagen, Dr. Goergen fragen
Mit einer Mischung aus Leidenschaft und Kalkül geht der Themenkreis 6 (Politik) beim SOM an den Start. In der heutigen Zeit stellt die objektive Berichterstattung über die Arbeit von Politikern und zugleich die Diskretion über ihr Privatleben eine schmale Gratwanderung dar. Das Streben nach hohen Fernsehquoten und Zeitungsauflagen scheint bei manchen Veranstaltungen die eigentlichen Inhalte der Diskussionen zu überschatten. Doch Zweifel sind auch mit Blick auf die andere Seite bekannt. Nicht selten fragt man sich, wo die liniengetreue Leidenschaft der sich durch unermüdlichen Willen, das Volk zu repräsentieren, ins Amt berufenen Politiker abgeblieben ist. Durchleben wir einen Wandel in der Politik oder hat sich unser Verständnis neu gestaltet?
Diesen und anderen Fragen auf den Zahn fühlen will ein wahrer Mann vom Fach: Dr. Fritz Goergen ist bekannt für sein laterales Denken. Um die Grenzen der fachgebundenen Denkweisen zu überschreiten, bedarf es Kreativität und Vorstellungsvermögens hinsichtlich gänzlich neuer Lösung für die Probleme der Zukunft. Dass die Politik durch ihren Einfluss dabei ein ungemeines Potential birgt, bleibt unbestritten. Demgemäß gibt sich Goergen aktuell dem Thema der neuen Kluft zwischen der globalen Wirtschafts- und Arbeitswelt hin, die mit den alten Instrumenten und Regeln der Angestelltengesellschaft von gestern nicht mehr beherrscht werden kann.
Goergen kennt die Politik und das öffentliche Leben wie seine Westentasche, schließlich war er unter anderem Assistent von Walter Scheel, Referent von Hans Friedrichs und Bundesgeschäftsführer bei Hans-Dietrich Genscher. Im Jahr 1982 nahm er die Position als Chef der Geschäftsführung der Friedrich-Naumann-Stiftung ein. Anschließend machte er sich als Strategieberater, Redner und Publizist selbstständig, was ihm die Türen zu zahlreichen Publikationen und letztendlich zur Leitung mehrerer Wahlkämpfe bundesweit öffnete. Infolgedessen legt Goergens sein Hauptaugenmerk auf die strategische Beratung von Führungspersonen in Gesellschaft und Wirtschaft.
Die modernen Mediengesellschaften und globalen Märkte bestimmen oft den Kurs derjenigen Menschen, die im öffentlichen Licht stehen und durchleuchten jede ihrer Handlungen. Fehler sind unerwünscht, mithin werden sie oftmals als inakzeptabel erachtet und ziehen erbarmungslose Konsequenzen nach sich. Damit Führungspersonen und ihre Nachfolger lernen, mit solchen Situationen umzugehen, steht Goergens ihnen beratend zur Seite, indem er „präventive“ Kommunikation durch die Einbringung seiner Erfahrung als fortwährende Strategie anwendet. Dabei bedient er sich der strategischen Kommunikation wie auch des Ghostwritings und Coachings. Das schützt zwar vor Fehlern nicht, kann jedoch ein erster Schritt hin zu einer reibungslosen Folgenbeseitigung sein.
Der Themenkreis 6 ist in freudiger Erwartung auf einen Vortrag, der nicht nur Türen zu neuen Erkenntnissen, sondern vielleicht auch Augen öffnet.
by Jennifer Stinglwagner

Egal ob im Fernsehen, auf der Strasse, beim Durchblättern von Zeitschriften, in der Lieblingskneipe oder sogar schon auf öffentlichen Toiletten… Jeden Tag werden wir aufs Neue von der Vielzahl und der Vielfalt der heutigen Werbewelt regelrecht überrollt. Jedes Unternehmen ringt nach neuen Strategien, sein Produkt am besten und erfolgreichsten zu vermarkten. Das Ziel ist, es mit der individuellen Werbestrategie das größe Aufsehen zu erregen. Doch offen bleibt die Frage, was die beste Strategie ist? Spielt die Vermittlung von Emotionen, wie beispielsweise Leidenschaft, den entscheidenden Faktor? Lassen sich durch in der Werbung vermittelte Gefühle und Eindrücke klare Präferenzen für eine Marke erzeugen?
Unter dem Motto “Global Crises as Global Chances? Redefining Perspectives on Trade, Gover- nance and Social Respon- sibility” wird vom 5. bis zum 9. April die
Täglich werden wir überflutet von Reizen. Da sei es brandneu, unübertreffbar günstig, wirkt dort, wo andere versagen, verspricht die ultimative Frische oder bringt uns direkt dazu to smell like a man… In allen Ecken schreit es danach: Gönn dir was! Superlative und Schlagworte ringen um die besten Plätze in unseren Köpfen und treten dort häufig im wahrsten Sinne des Wortes auf – wir fühlen uns als Konsumenten regelrecht erschlagen von der Masse der Produkte. Doch wie schafft es ein Unternehmen, den Kunden erfolgreich an sich zu binden und ihn davon zu überzeugen, dass gerade sein Produkt das für uns passende ist?






Alexander Riebel