Letzte Runde!

Jetzt vorbeikommen und Restkarten ergattern! Wir weisen darauf hin, dass wir nur noch am Montag, den 26. April, am Juridicum unseren Stand aufbauen werden, um dort Karten für das SOM am 5. Mai zu verkaufen. Von 9.30 bis 18.00 Uhr erwarten euch dort gutgelaunte Teammitglieder, die sich über jegliches Interesse an unserer Veranstaltung freuen. Diejenigen Karten, die im Internet vorbestellt waren und nicht abgeholt wurden, werden zum weiteren Verkauf freigegeben.

Alle Informationen zum diesjährigen SOM findet ihr hier oder aktuell auf dem SOMBlog. Wir freuen uns über euer Erscheinen!

TK 5: Auf zu neuen Ufern

Der Themenkreis 5 (Kultur) hat sich zum Ziel gesetzt, neue Horizonte zu entdecken. Ist der heimische Hafen verlassen, befindet man sich in fremden Gewässern. Weiterziehen oder umkehren? So in etwa könnten die Gedankengänge einiger Unternehmer sein, die danach streben, sich im Ausland zu etablieren. Doch was ist, wenn sich der Exotiktrip in einen Kulturschock umwandelt?

Vieles muss man in fremden Kulturen beachten. Vertragsverhandlungen, Marketingstrategien, ein einfaches Mitarbeitergespräch – sie alle bedürfen einer strategischen Gesamtplanung. In fremden Ländern muss man lernen, sich seiner Umgebung anzupassen. Nur so kann die Grätsche zwischen den verschiedenen Kulturen gelingen und Barrieren überwunden werden, auch wenn dies manchmal den Sprung ins kalte Wasser bedeutet.

Prof. Jean-Claude Usunier ist Professor für Interkulturelles Marketing an der Universität Lausanne (UNIL) in der Schweiz und dort auch Leiter des Lehrstuhls für Marketing. In seinem Vortrag wird er erläutern, wieso eine Verschiedenartigkeit bereichernd und im besten Falle wirtschaftlich rentabel sein kann.

Angefangen mit den Bachelor-Abschlüssen in Business Studies und European and International Law und dem anschließenden Master in Paris hat Usunier schließlich in International Economics promoviert, um im Jahr 1984 seine Habilitation in den Wirtschaftswissenschaften im Bereich Marketing zu vollenden. Von 1980 bis 2000 war er Professor für Marketing und International Business in Straßburg, Grenoble und Paris, woraufhin er 2000 zu seinem aktuellen Posten an die Universität Lausanne wechselte. Parallel dazu hat er bereits viel Erfahrung als Gastdozent in Australien, Japan, den USA und weiteren Ländern gemacht.

Seine Interessen sind breit gefächert, so setzt er seinen primären Fokus auf interkulturelles Konsumentenverhalten, kulturelle und linguistische Aspekte des internationalen Marketings, komparatives Management wie auch International Business Negotiations. In zahlreichen Fachzeitschriften wie dem International Journal of Research in Marketing, dem Journal of International Marketing oder der European Management Review spiegelt sich sein Erfolg wider, in denen seine Publikationen veröffentlicht sind. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Fachbücher im Bereich des internationalen Marketings.

Usunier bringt internationalen Wind zum Symposium Oeconomicum Muenster. Folglich ist er in der Position, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern herauszuarbeiten.  Ganz besonders ins Gewicht fällt in dem Zusammenhang, wie man in Deutschland den Begriff Leidenschaft definiert und ausdrückt. Hissen wir die Segel und heißen unseren globalen Gast willkommen!

by Jennifer Stinglwagner

TK 5: “Wirtschaft meets Kultur” – Ein Blick in die Ferne

„Interkulturelles Verständnis“  ist das Stichwort der heutigen Zeit – sei es in unternehmerischen Tätigkeiten, in der Kunstszene, auf Reisen oder auch im alltäglichem Leben. In Zeiten der Globalisierung treffen Denk – und Handelsweisen der unterschiedlichsten Kulturen aufeinander und vereinen sich. Die Expansion ins Ausland bietet für viele Unternehmen notwendige und zusätzliche Chancen für wirtschaftlichen Erfolg. Sogenannte Multinationale Unternehmen werden täglich mit den Problemfeldern der Globalisierung konfrontiert. Interkulturelles Management ist gefragt, um mit interkultureller Kommunikation globale Interaktion zu ermöglichen und zu verbessern.

Herr Dr. Michael Thiemann studierte an der RWTH Aachen Verfahrenstechnik und promovierte in der Chemietechnik an der Universität Dortmund. Im Jahre 1978 trat er bei der Uhde GmbH ein. Dr. Thiemann war zuständig für die Inbetriebnahmen der weltweit tätigen Uhde-Gruppe in Kanada, Griechenland, Pakistan, Indien sowie Deutschland. Nicht nur aus diesen Tätigkeiten zeigt sich seine Leidenschaft zur Ferne, auch wechselte Herr Dr. Thiemann 1994 zur Uhde-Tochtergesellschaft Uhde India Ltd. mit Sitz in Mumbai, Indien, als Vice-Chairman und Managing Director und baute Uhde India zu einem der heute führenden indischen Ingenieurunternehmen aus. Seit Juni 2009 ist Herr Dr. Thiemann Geschäftführer der Uhde GmbH.

Durch zahlreiche persöhnliche Erfahrungen in Indien wird Herr Dr. Thiemann euch, als Teilnehmer, die Augen zu der dortigen Arbeitswelt und Arbeitweise öffnen.

by Veronika Bürklin

TK 4: Das Spiel mit den Emotionen

Der Homo oeconomicus erhält Konkurrenz – von einem nicht geringeren als dem Homo emotio. Der Themenkreis 4 (Finanzen) tritt mit der Frage an, wer uns (ver-)leitet: Kopf oder Bauch. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind viele Menschen ratlos, wenn alles anders kommt als prognostiziert. Die Börse ist ein Markt, auf dem sich Menschen in persona treffen und Geschäfte abschließen. Dabei wird das Handeln der Akteure aus dem Inneren gesteuert, nicht selten entscheidet das schiere Bauchgefühl.

Wie schnell lassen wir uns dazu verleiten, über das Verhalten anderer zu urteilen? Solange ein Handeln nicht für alle Parteien nachvollziehbar ist, wird es leicht als „unangemessen“ abgestempelt. Das Problem dabei: Emotionen lassen sich nicht messen. Gleicht eine Spekulation am Ende womöglich dem Russischen Roulette?

Dem Verhaltensmuster auf den Feldern des Geschäftslebens hat sich ein Experte seines Gebietes angenommen: Joachim Goldberg wird im TK 4 die Tiefen der Verhaltensforschung ergründen und dabei die Finanzmärkte nicht aus den Augen lassen. Der verhaltensorientierte Finanzmarktanalyst wollte ursprünglich Lehrer werden. Doch wie es oft im Leben geschieht, kamen die Dinge anders und er entschied sich für eine Banklehre. Im Jahre 1983 wagte Goldberg seine ersten Schritte als Devisenhändler auf dem Gebiet „Technische Analyse“, um sich dort bis zum Jahre 2000 als Verantwortlicher für diesen Bereich bei der Deutschen Bank AG zu etablieren.

Doch der gebürtige Freiburger strebte nach mehr. Was ihn wirklich interessierte, waren die Facetten und Hintergründe des Zusammenspiels von Mensch und Markt. Dies bewegte ihn dazu, sich der psychologischen Betrachtungsweise zu nähern. Der Einfluss von menschlichen Emotionen auf Finanzmärkte faszinierte ihn und eröffnete ihm neue Ansätze auf die Frage, was die Welt der Finanzen im Innersten zusammenhält.

Aus diesem Grund hat er seit 1996 einen neuen Pfad in Richtung der „Behavioral Finance“ eingeschlagen, einer in Amerika entwickelten Fachrichtung der Kapitalmarktanalyse, welche als Scharnier zwischen Ökonomie und Psychologie dient. Die neu erlangten Einblicke machen sich in der Praxis bezahlt, seitdem Goldberg die cognitrend GmbH mitbegründet hat und fortan als Geschäftsführer tätig ist. Darüber hinaus veröffentlichte er 1999 in Zusammenarbeit mit Rüdiger von Nitzsch, Professor für Betriebswirtschaftslehre in Aachen, das Buch „Behavioral Finance – Gewinnen mit Kompetenz“. Bei regelmäßigen Auftritten im Radio und bei TV-Sendern genießt Goldberg ein hohes Ansehen auf dem Gebiet der Finanzmarktpsychologie.

Joachim Goldberg wird der Herausforderung nachgehen, einen Ansatz zu präsentieren, scheinbar irrationale und nicht nachvollziehbare Handlungen zu erfassen und darzustellen. Denn wer seine Mitstreiter verstanden hat, bleibt letztlich im Rennen.

by Jennifer Stinglwagner

Sprich mit unseren Sponsoren!

Du willst mit Deiner Leidenschaft ein hochkarätiges Unternehmen begeistern? Du suchst eine Festanstellung, ein Praktikum oder ein Traineeprogramm?

Das SOM bietet Dir die Chance, mit Vertretern von KPMG und Roland Berger persönlich ins Gespräch zu kommen. Alles was Du tun musst, ist beim Kauf Deiner Eintrittskarte nach dem Bewerbungsbogen zu fragen und diesen ausgefüllt wieder an unserem VVK-Stand abzugeben. Wenn du Dein Wunschunternehmen überzeugen kannst, bekommst Du eine Rückmeldung, wann im Verlauf des SOM-Tages euer 45-minütiges Gespräch genau statt finden wird.

TK 2: Familienunternehmen sind anders!

Bei der Diskussion um Unternehmen in Deutschland stehen immer wieder die börsennotierten Publikums- gesellschaften im Rampenlicht. Doch was ist mit den vielen -häufig mittelständischen- Familienunternehmen? Tatsächlich bilden diese das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie decken 95% der Unternehmenslandschaft ab, tragen mit einem Anteil von etwa 42% maßgeblich zum Umsatz aller Unternehmen bei und stellen dabei 57 % der Arbeitsplätze. Ist es daher nicht an der Zeit, die Hintergründe sowie die Philosophie von Familien- unternehmen näher zu betrachten?

Aus der engen Verknüpfung zwischen Familie und Unternehmen resultiert meist eine besondere Leidenschaft der Familie für ihr Unternehmen. So werden etwa die nachfolgenden Generationen häufig von Kindesbeinen an mit Themen aus dem Unternehmen konfrontiert und bauen dadurch eine prägende, emotionale Bindung zum Familienbetrieb auf. Erwächst aus dieser Leidenschaft für das Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil in Form eines emotionalen Mehrwerts oder ein (Leiden schaffendes) Handicap? Lange Jahre war sich die Fachwelt einig, dass sich aus der Inhaberschaft einer Familie mehr Risiken als Chancen ergeben: Vetternwirtschaft, auch im Alter nicht loslassende Patriarchen und Familienstreitigkeiten um Geld und Macht, die auf Unternehmensebene ausgetragen werden, ließen Nicht-Familienunternehmen als die vorteilhaftere Unternehmensform erscheinen.

Über Generationen hinweg erfolgreichen Familienunternehmen, wie etwa dem weltweit führenden Hausgerätehersteller Miele, ist es zu verdanken, dass in der Öffentlichkeit mittlerweile ein verändertes Verständnis vorherrscht. Dennoch bleibt nach dem gerade für viele Familienunternehmen krisengeprägten Jahr 2009 die Frage aktuell, ob eine Einfluss ausübende Inhaberfamilie primär Ressource oder Risiko für ein Unternehmen ist?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen wird Herr Dr. Reinhard Zinkann im Rahmen des Themenkreises 2 über die besonderen Anforderungen an die erfolgreiche Führung von Familienunternehmen referieren. Wie gelingt es, die Familie als Ressource für das Unternehmen nutzbar zu machen? Welchen Problemstellungen begegnet der Familienunternehmer typischerweise und wie meistert er diese in der Praxis? Welche Relevanz besitzen Governance Strukturen im Familienunternehmen und welche Anforderungen sind an deren konkrete Ausgestaltung zu stellen?

Dr. Zinkann ist in vierter Generation Geschäftsführender Gesellschafter der Miele-Gruppe. Das Familienunternehmen, das mit mehr als 16.000 Mitarbeitern inzwischen einen Jahresumsatz von 2,77 Mrd. Euro  macht, wurde 1899 von Carl Miele gemeinsam mit Dr. Zinkanns Urgroßvater gegründet. Seither befinden sich Anteile und auch Führung des Unternehmens in Hand der beiden Familien. Insofern darf man besonders gespannt sein, wie es Dr. Zinkann gelingt, Konflikte zwischen den beiden Gesellschafterstämmen zu vermeiden und damit den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens als Familienunternehmen sicherzustellen. Einen kleinen Überblick darüber könnt Ihr euch schon vorher mit diesem Video verschaffen.

Unser Referent studierte Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Geschichte, Musikwissenschaften und Philosophie in Berlin, Köln, Freiburg und Harvard. Gemeinsam mit seinem Partner Dr. Marcus Miele erhielt er die Auszeichnung „Familienunternehmer des Jahres 2009“. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Zinkann auf vielfältige Art und Weise, u.a. in Aufsichtsgremien, Verbänden und Stiftungen.

by Veronika Bürklin

Bei der Diskussion um Unternehmen in Deutschland stehen immer wieder die börsennotierten Publikumsgesellschaften im Rampenlicht. Doch was ist mit den vielen Familienunternehmen, die häufig (aber nicht immer!) mittelständisch geprägt sind? Tatsächlich bilden diese das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie decken 95% der deutschen Unternehmenslandschaft ab, tragen mit einem Anteil von etwa 42% maßgeblich zum Umsatz aller deutschen Unternehmen bei und stellen dabei 57 % der Arbeitsplätze. Ist es daher nicht an der Zeit, die Hintergründe sowie die Philosophie von Familienunternehmen näher zu betrachten?

Aus der engen Verknüpfung zwischen Familie und Unternehmen resultiert meist eine besondere Leidenschaft der Familie für ihr Unternehmen. So werden etwa die nachfolgenden Generationen häufig von Kindesbeinen an mit Themen aus dem Unternehmen konfrontiert und bauen dadurch eine prägende, emotionale Bindung zum Familienbetrieb auf. Erwächst aus dieser Leidenschaft für das Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil in Form eines emotionalen Mehrwerts oder ein (Leiden schaffendes) Handicap? Lange Jahre war sich die Fachwelt einig, dass die sich aus der Inhaberschaft einer Familie ergebenden Risiken gegenüber den Chancen überwiegen: Vetternwirtschaft, auch im Alter nicht loslassende Patriarchen und Familienstreitigkeiten um Geld und Macht, die auf Unternehmensebene ausgetragen wurden, ließen Nicht-Familienunternehmen als die vorteilhaftere Unternehmensform erscheinen.

Über Generationen hinweg erfolgreichen Familienunternehmen wie etwa dem weltweit führenden Haushaltsgerätehersteller Miele ist es zu verdanken, dass in der Öffentlichkeit mittlerweile ein verändertes Verständnis vorherrscht. Dennoch bleibt nach dem gerade für viele Familienunternehmen krisengeprägten Jahr 2009 die Frage aktuell, ob eine Einfluss ausübende Inhaberfamilie primär Ressource oder Risiko für ein Unternehmen ist?

Zur Beantwortung dieser Fragen wird Herr Dr. Reinhard Zinkann im Rahmen des Themenkreises 2 über die besonderen Anforderungen an die erfolgreiche Führung von Familienunternehmen referieren. Wie gelingt es, die Familie als Ressource für das Unternehmen nutzbar zu machen? Welchen Problemstellungen begegnet der Familienunternehmer typischerweise und wie meistert er diese in der Praxis? Welche Relevanz besitzen Governance Strukturen im Familienunternehmen und welche Anforderungen sind an deren konkrete Ausgestaltung zu stellen?

Dr. Zinkann ist in vierter Generation Geschäftsführender Gesellschafter der Miele-Gruppe. Das Familienunternehmen, das mit mehr als 16.000 Mitarbeitern inzwischen einen Jahresumsatz von 2,77 Mrd. Euro hat, wurde 1899 von Carl Miele gemeinsam mit Dr. Zinkanns Urgroßvater gegründet. Seither befinden sich Anteile und auch Führung des Unternehmens in Hand der beiden Familien. Insofern darf man besonders gespannt sein, wie es Dr. Zinkann gelingt, Konflikte zwischen den beiden Gesellschafterstämmen zu vermeiden und damit den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens als Familienunternehmen sicherzustellen.

Unser Referent studierte Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Geschichte, Musikwissenschaften und Philosophie (!) in Berlin, Köln, Freiburg und Harvard. Im vergangenen Jahr erhielt er von der INTES Akademie für Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Partner Dr. Marcus Miele die Auszeichnung „Familienunternehmer des Jahres“ . Darüber hinaus engagiert sich Dr. Zinkann auf vielfältige Art und Weise, u.a. in Aufsichtsgremien, Verbänden und Stiftungen.

TK 3: Mit Herz bei der Sache

Sie organisiert ein Treffen mit dem angebeteten Star, eine lang herbeiersehnte Heißluftballonfahrt oder erfüllt den Herzenswunsch, einmal wie ein Model vor der Kamera zu stehen. Obendrein leistet sie schwer erkrankten Kindern oder Jugendlichen Beistand und Mut für neue Willenskraft in Zeiten, in denen der belastende Klinikalltag zu erdrücken scheint.

Als ehrenamtlicher Arbeiter muss man anpacken. Man muss täglich Entscheidungen fällen. Der Themenkreis 3 (Entscheider) beschäftigt sich mit denjenigen Menschen, die den unbedingten Willen zeigen, Leidenschaft für Entscheidungen zu entfachen.

Infolgedessen wird die Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Herzenswünsche“ e.V., Wera Röttgering, uns an ihrer Erfahrung teilhaben lassen. Röttgering hat eine Berlitz-Ausbildung in den Fremdsprachen Englisch und Französisch absolviert und arbeitete von 1964 bis 1966 bei der Firma Hengst GmbH & Co. KG. Später zog es sie nach Münster, um die elterliche Firma zu übernehmen. Im Jahre 1992 entschloss sie sich dazu, sich selbstständig zu machen, indem sie den Verein „Herzenswünsche“ e.V. gründete, bei dem sie bis heute im Vorsitz beschäftigt ist.

Die Idee dahinter ist so simpel wie bedeutsam: Schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen soll bei der Erfüllung ihrer sehnlichsten Wünsche geholfen werden, um sie auf diese Weise von ihren Sorgen – zumindest für eine kurze Zeit – zu befreien. Die Durchsetzung der Projekte erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit Klinikärzten und Psychologen sowie der finanziellen Unterstützung durch Spendengelder. Heute arbeiten ca. 70 ehrenamtliche und drei hauptamtliche Mitarbeiter in Vertretungen in mehreren Städten für den Verein. Dank des unermüdlichen Engagements der Mitarbeiter konnten bereits viele tausende Wünsche erfüllt werden. Der Einsatz von „Herzenswünsche“ e.V. wurde mit besonderen Auszeichnungen honoriert.

Warum nehmen Sie diese Mühen auf sich? Dies ist eine Frage, der sich die Mutter von zwei Söhnen gegenüber gestellt sieht. Ist es die steigende Anerkennung? Wollen Sie auf den Pfaden der Weltverbesserer als gute Seele in die Geschichte eingehen? Für viele ist es nicht auf Anhieb nachvollziehbar, dass sie die Hilfe für Menschen, denen es schlecht geht, als Lebensaufgabe empfindet, als Bedürfnis gesellschaftlicher Mitgestaltung. In ihrem Vortrag wird Wera Röttgering die Benennung des Ehrenamtes konkretisieren und indessen ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen lassen.

Näheres zum Verein „Herzenswünsche“ e.V. und dessen Arbeit findet ihr hier.

by Jennifer Stinglwagner

TK 3: Das Mysterium der richtigen Entscheidung

In der Geschichte der Menschheit haben wichtige Entscheidungen stets eine signifikante Rolle gespielt. Ganze Herrschaftsgebiete konnten auf der Kippe zum katastrophalen Untergang stehen, wenn eine falsche Entscheidung getroffen wurde. Entscheidungskraft aus Leidenschaft – Was den Träumer vom „Entscheider“ differenziert. Mit diesem Leitgedanken präsentiert sich der Themenkreis 3 der Studentenschaft.

Einflussreiche Persönlichkeiten und Drahtzieher in jeglichen Beschlüssen sind in der heutigen Gesellschaft unabdingbar. Es gibt keine schwammigen Mittelwege, Entweder-oder-Entscheidungen sind gefragt. Doch was passiert, wenn eine Anordnung im Nachhinein als Fehlentscheidung in die Geschichte eingeht? Kann man Personen für etwas zur Rechenschaft ziehen, was sie im Vorfeld nicht absehen konnten?

Heutzutage ist Mut gefragt. Der öffentliche Druck steigt an und veranlasst so manch einen gestandenen Unternehmer dazu, sich in seinen Entscheidungen beeinflussen zu lassen. Wie ehrlich sind wir zu uns selbst und gibt es noch Menschen, die Ja sagen zur Moral?

Als originärer Unternehmer und Berater setzt sich der Diplom-Kaufmann Frank Ewerdwalbesloh mit ebendiesen Fragestellungen auseinander. Welche Vor- und Nachteile sich hinter einer einflussreichen Position verbergen, bekommt er täglich zu spüren. Demzufolge wird er den Themenkreis 3 mit einem Vortrag bereichern, in welchem er das Zusammenspiel von Beruf und Familie genauer unter die Lupe nimmt. Gemeinsam mit den Studenten wird er sich Gedanken über die Gründe machen, die manche Unternehmer dazu bewegen, einen stressigen Alltag dem entspannten Leben vorzuziehen. Ist es das Geld, gesellschaftliche Anerkennung, Ruhm oder gar Macht?

Vom Münsteraner für Münsteraner: Ewerdwalbesloh blickt auf eine langjährige Karriere zurück. Mit 15 Jahren Erfahrung in der Unternehmensberatungsbranche und der Leitung von etwa 50 Projekten in Europa und Zentralasien ist er ein alter Hase in seinem Metier.

Von 1995 bis 1997 hatte er eine Tätigkeit als Berater bei der HBS Consulting Partners GmbH in München inne. An dieser Stelle konnte er als Wirtschaftsanalyst seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, um daraufhin auch beratend tätig zu werden. Im Anschluss daran war er Manager bei der Droege & Comp. GmbH, einer Unternehmensberatungsgesellschaft in München. Dort wurde er mit der Rolle als Berater betraut und mit verschiedenen Sektoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt gemacht.

Seine beständige Erfahrung auf verschiedenen internationalen Märkten hat zum Ergebnis, dass er seit 2004 in einer verantwortungsvollen Führungsposition als Geschäftsführer der Unternehmensberatungsgesellschaft Goetzpartner Management Consultants GmbH amtiert, welche er 1997 selbst mitbegründet hat.

Ob es sich tatsächlich lohnt, seine Zeit in berufliche Angelegenheiten zu investieren und dabei Gefahr zu laufen, Familie und Freunde zu vernachlässigen, wird uns der zweifache Familienvater in seinem Vortrag verraten. Die Entscheidung, seinen Schilderungen zu folgen, liegt nun bei euch!

by Jennifer Stinglwagner

TK 6: Ein Abstecher in die Politik – all inclusive

Spätestens mit dem Erlangen des Wahlalters sollte es für jeden jungen Bürger ein persönliches Anliegen sein, seine Stimme in der Politik geltend zu machen. Der Entwicklungsauftrag unseres Landes verlangt, dass wir uns mit politischen Inhalten differenziert auseinandersetzen und das Handeln der politischen Akteure verfolgen und abwägen lernen. So die Theorie.

Die Realität sieht anders aus: Eine zunehmende Politikverdrossenheit ausgelöst durch mangelndes Vertrauen mit dem Trend zur gänzlichen Enthaltung bei Wahlen und anderen Entscheidungen prägen das Bild in Deutschland. Emotionale Diskussionen werden überschattet von systematischer Propaganda, politische Inhalte werden zum Nebendarsteller.

Wie weit dürfen Politiker gehen, um sich Gehör bei den Wählern zu verschaffen? Anders ausgedrückt: Halten Politiker sich an die Versprechen, die sie in ihren Walprogrammen suggerieren? Und wenn nicht: Was sind die Konsequenzen für einen Staat, dessen Gewalt vom Volke ausgeht?

Wie steht es wirklich um die politische Lage in Deutschland? Diese Frage stellt sich der Themenkreis 6 (Politik) und wird dabei kompetent unterstützt vom Diplom-Ingenieur Rüdiger Sagel. Sagel wird neben weiteren Aspekten Einsicht nehmen in die Veränderungen, welche Politik und Politiker in den letzten Jahren durchlebt haben.

Er ist weit herumgekommen in der Welt: Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Indien in jungen Jahren und einem Urlaubssemester in den USA und Mexiko schloss er sein Studium als Diplom-Ingenieur ab und hing hinterher noch ein Ökologiestudium an der Universität Tübingen an. Die darauf folgenden Jahre waren gekennzeichnet von seinen Tätigkeiten als Geschäftsführer der Hambachgruppe in Aachen, einer Initiative gegen den Braunkohletagebau, wie auch seinem Engagement für das Ökologiezentrum Aachen, welches er 1982 mit Freunden gegründet hatte. Sein Werdegang führte ihn weiter durch zahlreiche Etappen wie die Unterstützung der Arbeitsgruppe zur Erstellung einer energiepolitischen Studie für die Bundestagsfraktion der Grünen oder analoge Studien. Im Anschluss daran arbeitete er 1987 bei der „Deutsche Projekt Union“ in Essen.

Dennoch zog es ihn im Folgejahr wieder ins Ausland nach Nikaragua, wo er an verschiedenen Projekten beteiligt war. Nach diversen politischen Aktivitäten bei der Bundespartei Bündnis 90/Die Grünen in Münster sowie der Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft ver.di ist er seit 2007 Parteimitglied der Partei DIE LINKE.

Mit einer offenen Sichtweise wird ein Globetrotter, wie Sagel einer ist, uns in seinem Vortrag auf eine spannende Reise durch die Welt der Politik mitnehmen. Folgt der Einladung, mit Herrn Sagel und dem Themenkreis 6 Schritt zu halten!

by Jennifer Stinglwagner

Du willst Leidenschaft erleben?

Dann sichere Dir ab heute im Online-Vorverkauf die Karte für Deinen Themenkreis des  Symposium Oeconomicum Muenster 2010!

Bis zum 19. April kannst Du die Karten reservieren und vom 12. April bis zum 27. April an einem unserer Vorverkaufsstände abholen.

Hier noch einmal unsere Themenkreise im Überblick:

1)      Du bist Leidenschaft!
Emotionales Marketing und das Spiel mit unserer Vernunft

2)     Das Familienunternehmen
Leidenschaft als Wettbewerbsvorteil oder (Leiden schaffendes) Handicap?

3)      Entscheidungskraft aus Leidenschaft
Was den Träumer vom »Entscheider« differenziert

4)      Kopf oder Bauch
Wer ist der bessere Investor?

5)      Faszination Ferne – Neue Horizonte entdecken
Wenn Begeisterung für fremde Kulturen zur Leidenschaft wird

6)      Politik
Eine Mischung aus Leidenschaft und Kalkül

Infos zu unseren vielseitigen Referenten aus Wirtschaft und Gesellschaft findest Du hier.

by Elena Gebel